Wanderung auf das Hochkar

Am 2. 8. 12 wanderten wir zwei  wanderfreudige Opas mit unserer Enkelin Caro auf das Hochkar. Bei herrlichem Sommerwetter fuhren wir nach Göstling und dann über die Hochalpenstraße, die mautpflichtig ist, bis zur Talstation der Vierersesselbahn . Die Straße hat eine Länge von 8,5 km mit einer durchschnittl. Steigung von 12%. „Jeder“ kennt das Hochkar als größtes und schneesicherstes Wintersportgebiet von NÖ mit seinen 20 km Pisten aller Schwierigkeitsgrade und 9 Aufstiegshilfen.

Im Sommer wird hier Almwirtschaft betrieben. Die Servitutsweidegemeinschaft Lassingalpe-Hochkar ist die größte Almweidegemeinschaft in NÖ. 22 Bauern besitzen seit Kaiserin Maria Theresia das Nutzungsrecht, Eigentümer sind die Bundesforste. Die Almenwirtschaft entwickelt sich neuerdings immer mehr von der Kuh-u. Sennalm zur Jungvieh- und Mutterkuhalm. Auf ca. 300 Hektar Weidefläche auf 1400-1800 m weiden heute von Juni bis September etwa 250 Tiere.

Mit 1808 m ist das Hochkarmassiv die höchste Erhebung der Göstlinger Alpen, aufgebaut aus Kalkstein, an der  nö.-steir. Grenze. Charakteristisch sind die Gipfel mit steilen, wildzerklüfteten Abstürzen, daneben wieder saftige Almböden  auf den Hochflächen mit  einer reichen Alpenflora.

Vom Parkplatz (1485 m) wanderten wir in westl. Richtung zum Scheinecksattel, dann den Grat aufwärts bis zum Hochkargipfel (1808 m), wobei unsere Jüngste schon so tüchtig marschierte, dass wir in 11/4 Stunden am Gipfel standen. Nach einer ausgiebigen Jause und nachdem wir das großartige Panorama der umliegenden Berggipfel  genossen hatten, wanderten wir weiter zum höchstgelegenen Haus der Voralpen, dem Geischlägerhaus (1770 m). Bei einer Erfrischung konnten wir auf der Sonnenterasse nochmals die herrliche Aussicht in die steir. nöst. Bergwelt genießen. Im Prinzip ist es ein Selbstbedienungsrestaurant, momentan ist es wegen Umbau geschlossen. Anschließend nahmen wir den markierten Weg hinunter zum Parkplatz, wo wir noch in einer der Gaststätten  einen Imbiss uns genehmigten, ehe wir innerlich wieder etwas glücklicher die Heimfahrt antraten.

“Wandern ist der friedvolle Dialog mit sich und der Bergwelt“

Blick vom Scheinecksattel

Brotzeit

Geischlägerhaus

Quellen: http://www.bergfex.at/sommer/hochkar/wandern/ , http://de.wikipedia.org/, http://www.hochkar.at

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