s`Radlfoahn

´s Fruahjoah kumd, treim Bam scho aus,

Koana bleibt mehr gern im Haus,

Oiwei nur spaziern geh,

Find ma kloaweis ah ned sche.

Ma wüh jo oafach mehra sehgn,

Wos ban Doanadaum is geschegn.

Da Fang ma fira wieda ´s Radl,

Des is jo guat für unsre Wadl.

Doh zerst miaß ma Kettn schmirn,

Lufteinpumpn, ois ausprobiern,

Ob Bremsn hoit und s´Liacht a brennt,

Dass ma se im Finstan ned darennt.

Hiazt kinn mas angehn ´s Radalfoahn,

Mir tretn eini in de Spoan,

Und mochan zerst a Probefoahrt,

A poa Rundn duch´n Moakt.

Da treff ma unsre Rodkumpanen,

In Buchberga Peppi mit seine Mannen,

Mir mochan uns a Spritztour aus,

Abfoaht um Oas ban Doktahaus.

Es kuman wirkli olle zaum,

So wia se´s grod ausgmocht haum,

Losgeh kau de Radlpartie,

Volla Freud geht’s daun dahi.

Obi in de Greina Stodt,

Wos in Daum tan baun grod,

Sche da Doana hiazt entlang,

Geht’s noch Dornoch und Saxn daun.

Aufi bis zur Haberlmüh,

Dort hoidn ma wengal stüh,

Daun schirm mas Radl duach Klauma Schlucht,

A Naturerlebnis, de is a Wucht.

Af kloane Stegn ban Wossafoi,

Geht’s aufwärts nebm de Fösn schmoi,

D´ Bam hängan eina üwan Boh,

Der rauscht und sprudl bergloh.

Üwa da Schlucht stehts Klauma Schloss,

Da wohnt da Grof im oban Gschoss,

Sei Museum is weitum bekannt,

In unsan schenen Hoamatlaund.

Da Podl glei wieda am Radl sitzt,

Waun er ah wengal schwitzt,

Es sogt: Hiazt griagn ma boid a Bier,

Des is für d´ Niarn de beste Schmir.

In Klaum kehrn ma ban Wirtn ei,

`s Bier des schmeckt heut goa so fei.

Noch da Rost geht’s Kreizing zua,

Wundasche is da d´ Natur.

´s frische Grea in da Klaumboch-Au

Und Blumen-Wiesn, da muaßt schau.

Daun foahn ma duach de Klaus in saus,

Doh boid geht uns de Luft hiazt aus.

Da Kreiznaberg is doh ned ohne,

Des sogt a unsa Sportla Toni,

Mir schirm de Radl Gmoa hinauf

Und rostn uns dahoam daun aus.

Unsa erste kloane Rund,

Woa a Erlebnis und ah gsund,

Mir gfrein uns scho afs nächste moi,

Und hoffn, dass scho is recht boi.

Jänner 2011

Ein nettes Gedicht meines Nachbarn und Freundes Joschi Sch., zu Papier gebracht in den trüben Wintertagen.

Eine Antwort auf „s`Radlfoahn“

  1. Obwoi i Mundort wirkli ko,
    hob i mi beim Lesn gonz sche schwa to,
    oba ma siacht, des Radlfoahn mocht eich a Freid
    und i glaub, ihr Kreizner seids gonz gmieatliche Leit,
    drum mochts recht schnö die nexte Rund,
    wei Radlfoahn is jo a wirkli xund!

    Weiterhin viel Spaß!!!

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