Ein Tag auf Wallfahrt …. (nach Maria Zell)

Abmarsch

Am Sonntag 27.06.2010 Punkt 8.00 Uhr war Abmarsch von zuhause zu meiner 1. Wallfahrt Richtung Maria Zell. Eigentlich waren meine Frau Marianne und ich nur die Begleiter für einen Tag von meinem Bruder Hans und seiner Frau Christl, die diese Fußwallfahrt nach Maria Zell schon seit längerem geplant hatten. Für Marianne und mich war dies absolutes Neuland, hatten wir bisher nie so etwas mitgemacht.

Laut Wikipedia kommt das Wort Wallfahrt (lat. peregrinatio religiosa) von wallen: in eine bestimmte Richtung unterwegs sein. Es handelt sich dabei um eine traditionelle Reise, um ein heiliges Gebot zu erfüllen oder zum Zweck des Besuches einer bestimmten Pilgerstätte mit religiöser Bedeutung. Wallfahrten gibt es in praktisch allen Religionen; auch bereits bei den alten Juden, antiken Griechen und Römern gab es Wallfahrten.

Ausgerüstet mit bequemer Kleidung, gutem Schuhwerk und nordic-walking Stöcken und am Rücken einen kleinen Rucksack mit etwas Proviant für 1 Mahlzeit und 2l. Saft starteten wir und wanderten über den sogen. “Höhenweg” nach Grein, wobei dieses Stück auch noch Christl`s Schwester Martha uns begleitete. Es war ein wunderbarer schöner Sonntagmorgen und der Wetterbericht war auch für den ganzen Tag sehr gut, was sich auch bestätigen sollte. In Grein erreichten wir den Donauradweg und wanderten bis zur Brücke, überquerten die Donau auf dieser. Weiter gings dann rechts abzweigend von der Strasse ca.400 m nach Tiefenbach über einen markierten Wanderweg steil durch den Wald aufwärts. Nach dem Wald gings meist auf Güterwegen an Gehöften vorbei Richtung Kollmitzberg. Ein kurzes Stück auf der Hauptstrasse hinunter Richtung Reikersdorf, wobei wir aber die Strasse bald wieder links verließen und großteils auf Feldwegen (was uns ja immer angenehmer war) nach einer kurzen Mittagsrast auf einer frisch gemähten Wiese bald nach Reikersdorf kamen. Dort überquerten wir die Hauptstrasse und wanderten eher querfeldein direkt nach Schiltdorf. Über Oberhof weiter Richtung Autobahn, welche wir vor Seisenegg unterquerten und dann raschen Schrittes Seisenegg erreichten. Wahrscheinlich hat auch die Vorfreude auf einen schattigen Gastgarten und ein kühles Bier unseren Schritt beschleunigt.

Im Gasthaus Zattl habe ich dann auch das ersehnte Bier bekommen, nachdem ich die Bedenken meiner Begleiter, das Bier würde mich zu müde machen, ignoriert hatte. Gerade das Gegenteil war der Fall. Frisch gestärkt (im Fachjargon: rehydriert), es war inzwischen schon 14.00 Uhr geworden, gings weiter nach Krahof und dann hinunter in einem schattigen Waldweg nach Triesenegg und nach St. Georgen am Ybbsfeld. Nach Einbiegen in die Unionstrasse und vorbei am Sportplatz gings weiter unter der Westbahn durch zur B1, diese überquerten wir vor dem Kreisverkehr und erreichten alsbald Hermannsdorf, dann leider fast immer auf Asphalt über die Ybbs und leicht ansteigend Freidegg. Über eine Nebenstrasse kamen wir dann nach Ferschnitz.

Laut Plan wäre hier die Wallfahrt von meiner Frau und mir zu Ende gewesen und unsere Kinder sollten uns mit dem PKW holen. Doch es war erst gegen 17.00 Uhr, ein wunderschöner Abend kündigte sich an, die Temperatur von 30° mittags auf 20° gesunken und was ganz wichtig war, wir waren noch bei guter Kondition, sodass wir uns entschlossen, noch ein Stück mitzuwandern.

Von Ferschnitz gings über den Güterweg Leithen, Zinsenwang und Straß. Es folgt ein Aufstieg nach Haberg ( etwa 250-300 Höhenmeter), wobei leider alles auf Asphalt zu gehen ist. Aber der schöne Ausblick nach Norden ins Ybbsfeld und darüber ins Wald- und Mühlviertel hat uns wieder einiges vergessen gemacht. Jenseits des Habergs marschierten wir ein Stück auf dem Meridianweg. Auf einem schönen Südhang inmitten eines Kreises von verschiedenen kürzlich gepflanzten Obstbäumen findet eine Art Obelisk, durch den der Meridian geht. Es ist der 15. östl. Breite (ich hätte es vorher nicht gewußt). Von dieser Stelle hat man schon einen sehr schönen Blick auf das nö. Alpenvorland Richtung Osten und Süden und zu unseren Füßen quasi liegt unser Ziel: WANG. Es folgte nun ein Abstieg teils über Wege, teils auch entlang von Feld- oder Wiesenränder und wir erreichen alsbald den Ortskern.

Ehrlich, wir waren schon ziemlich geschafft mit brennenden Fußsohlen und Muskelschmerzen in den Beinen. Unsere Uhren zeigen 19.30, der Schrittzähler zeigt etwas über 58 000 Schritte an. Durch eine wirkliche (göttl.) Fügung bekommen wir in dem kleinen Ort noch ein Abendessen und Hans und Christl noch eine Unterkunft für die Nacht. Meine Frau und mich holt unsere Tochter Gudrun und ihr Freund Dominik mit dem PKW ab.

Insgesamt war es ein schöner Tag, den wir in der Natur verbringen und den wir auch zu intensiven Gesprächen nützen konnten. So kann ich die “Wallfahrt” als positives Erlebnis verbuchen.

Höhenweg nach Grein

beim Zattl in Seisenegg
Ybbsüberquerung

 

 

Anstieg Haberg
am Haberg
15. Meridian
"Am Tagesziel"

Radtour am 9.6.10 im Florianerland

Mit meinem Freund Pepi Buchberger ging´s mit dem Pkw und 2 Fahrräder bis knapp vor St. Florian, wo wir die Bundesstrasse knapp nach der Autobahnüberführung rechts verließen und linkerseits beim GH Pfistermüller das Auto parkten und mit den Rädern weiterfuhren. Nach ca. 2 km waren wir im Zentrum von St. Florian, es ging die Linzerstrasse und dann die Hohenbrunnerstrasse entlang streng nach Westen ca. 3-4 km.

Linkerseits liegt das barocke Schloss Hohenbrunn ehemaliges Jagdschloss des Stiftes, einziger Profanbau, der von Jakob Prandtauer erbaut wurde(1722-1733). Eine Privatinitiative rettete nach dem Krieg das Schloss vor dem Verfall und läßt es in neuem Glanz erstehen. Jetzt dient es als Jagdmuseum. Eine Besichtigung wäre prinzipiell möglich und auch sicher interessant.

Wir aber fuhren weiter nach Enzing und Mickstetten. Dort bogen wir links ab und folgten der Beschilderung „Florianiweg“ über den Güterweg Steggraben. In der Senke war rechts abzubiegen und dann ging es gut 1 km ansteigend (mit dem Rad noch zu fahren) nach Egglsee. Auf der Anhöhe hat man einen prächtigen Ausblick auf die Hügel des Florianerlandes, ringsum mächtige Vierkanthöfe, dahinter das Gebirge. Nach kurzer Fahrt sahen wir schon die im barocken Stil erbaute Wallfahrtskirche Ruprechtshofen mit ihren so reizvoll gestaffelten Dächern. Den Schlüssel zur Besichtigung bekamen wir von nebenan gelegenem Gasthaus. Die Kirche ist es wirklich wert, besucht zu werden!

Hochaltar

Nach einer kurzen Rast zum Durstlöschen beim Wirt fuhren wir linkerseits weiter nach Niederneukirchen zuerst einige km auf einem Güterweg, dann Überquerung der Landesstrasse und bergauf ins Ortszentrum. Die mächtige Kirche, im spätgotischen Stil (15.Jht) errichtet, dominiert den Ort.

Auch diese Kirche birgt eine Reihe interessanter Details und sie ist es wert, besucht zu werden. Weiter fuhren wir rechts von der Kirche durch den Ort, dann geradeaus weiter bis zur Abbiegung links nach Grünbrunn ( eine kleine Ortschaft). Das Besondere ist der „Grünbrunner Stoabrunn“, ein Denkmal, das an die erste Wasserleitung zum Stift St. Florian 1333 erinnert. Von Grünbrunn ging es mäßig ansteigend bis zur Landesstrasse (ca. 1km) und auf dieser ca. 2km Richtung Norden , dann im spitzen Winkel rechts abbiegen und nach Distelberg und bergab nach Winking . Von dort ist es eben und an großen Bauernhöfen vorbei fuhren wir nach Hausleiten Richtung Ortschaft Tillysburg. Hier befindet sich auch das Schloss Tillysburg errichtet vom Feldherrn Tilly. Nach ca. 1 km erreichten wir Samesleiten und bogen links Richtung St. Florian ab. Nach einigen Häusern linkerseits erreichten wir das Freilichtmuseum Sumerauerhof (ein imposanter alter Vierkanter, mit einer Vielzahl von alten Gerätschaften im Innern und wirklich sehenswert).

Weiter fuhren wir dann auf dem gut beschilderten Florianiweg Richtung St Florian, überquerten alsbald den Ipfbach und die Bundesstrasse und erreichten bei der alten Glockengießerei vorbei wieder unseren Ausgangspunkt.

Das Wetter war sehr schön (eher heiß), so daß wir dann im Gasthof das Bier uns richtig schmecken ließen zusammen mit einem zünftigen Mittagessen. Länge der Tour 30 km, immer guter Asphaltbelag, wenig Autoverkehr, nur teilweise separater Radweg, ca. 4/5 eben, bei ein paar Anstiegen wird man das Rad schieben (Konditionsstarke treten den Anstieg durch). Die Gegend ist reizvoll und abwechslungsreich mit Blick nach Süden in die Berge nach Norden auf das gewaltige Stift.

Alles in allem war es eine sehr lohnende Radtour mit vielen Sehenswürdigkeiten “am Wegesrand”.

Britische Embryonenexperimente

vor 2 Monaten (Dienstag, 20. April 2010, 18:25)

Haben Eltern mit schwersten vererbbaren Schädigungen keine Chance, gesunde Kinder zu bekommen? Nach Ansicht britischer Wissenschaftler gibt es jetzt eine Möglichkeit. Sie haben nämlich erstmals einen Embryo mit Erbmaterial von zwei Frauen und einem Mann geschaffen.

Doch darf man auch alles tun, was machbar ist? In moralischer – aber auch medizinischer – Hinsicht kann die Antwort da nur Nein lauten, und zwar aus vielen Gründen. So würde dieses Verfahren beispielsweise die Tötung zahlreicher Embryonen bedeuten. Die Wissenschaftler hatten ihre Technologie an 80 Embryonen getestet. Davon wuchsen gerade mal 18 zu Achtzellern heran. Und von diesen entwickelte sich nur ein Bruchteil zu einer sogenannten Blastozyste mit hundert Zellen weiter.

Doch die Technik ist auch deshalb abzulehnen, weil die Embryonen zu Forschungszwecken zerstört werden. Der Europaparlamentarier Peter Liese wies außerdem darauf hin, dass, wenn die Technik in großem Stil eingeführt würde, Tausende von Eizellspenden notwendig würden. Das ist schon allein deshalb problematisch, weil britische Fortpflanzungskliniken bereits jetzt Geld für Eizellspenden aus Rumänien zahlen und die Eizellspende mit einem hohen Risiko für die Frauen verbunden ist.

In Deutschland jedenfalls wäre das neu entwickelte Verfahren bei menschlichen Embryonen zu Recht unzulässig. aerzteblatt.de

Meines Wissens wären solche Experimente auch in Österreich verboten.

Kaiserschnitt (eine interessante Studie)

Geburtsmethode prägt Bakterienflora

Obwohl gesundheitlich und ideologisch umstritten, werden Kaiserschnitte immer häufiger. Eine Studie liefert den Kritikern ein neues Argument: Die bakterielle Besiedlung von Kaiserschnittkindern unterscheide sich deutlich von jener auf natürliche Weise geborener Babys.

Kategorie: Gesundheit Erstellt am 22.06.2010.

Bakteriologische “Impfung”

Die Studie in den “Proceedings of the National Academy of Sciences”: “Delivery mode shapes the acquisition and structure of the initial microbiota across multiple body habitats in newborns” von M.G. Dominguez-Bello et al.

Der menschliche Fötus entwickelt sich in der weitgehend keimfreien Umgebung des Mutterleibs. Erst bei der Geburt wird er mit einer großen Vielfalt an Mikroben konfrontiert. Am Weg durch den Geburtskanal erhält das Baby seine erste bakteriologische “Impfung” mit den vaginalen Bakterienstämmen der Mutter. Erst mit der Zeit entwickelt sich die endgültige, individuelle bakterielle Besiedlung von äußeren und inneren Körperoberflächen.

Obwohl die WHO vor möglichen Komplikationen warnt, gibt es in den letzten Jahren eine starke Zunahme von Kaiserschnitten, so erblicken in den U.S.A. mittlerweile etwa 30, in China sogar 50 Prozent der Kinder auf operativem Weg das Licht der Welt. Folglich findet der erste Bakterienkontakt vieler Neugeborener immer seltener im Vaginaltrakt statt.

Die menschliche Mikroflora spielt jedoch eine wesentliche Rolle für die Gesundheit des Individuums, wie etwa Darmbakterien bei der Verdauung oder bei der Abwehr von Krankheiten. Untersuchungen haben bereits gezeigt, dass der Darm von Babys sehr unterschiedlich besiedelt ist – je nachdem, ob sie auf natürliche Weise oder per Kaiserschnitt entbunden wurden.

Vergleich der Bakterienflora

Laut den Forschern um Maria G. Dominguez-Bello von der University of Puerto Rico könnte die Geburtsart auch die Zusammensetzung der restlichen Körperbakterien prägen. Das heißt, die generelle Entwicklung einer schützenden Flora könnte ebenfalls vom Erstkontakt mitbestimmt werden.

Für seine aktuelle Studie verglich das Team daher die Bakterienkulturen von unterschiedlich geborenen Babys. Neun Frauen im Alter von 21 bis 33 Jahren und ihre zehn Neugeborenen nahmen an der Untersuchung in einem südamerikanischen Krankenhaus teil, fünf davon brachten ihre Kinder – darunter auch Zwillinge – per Kaiserschnitt zu Welt.

Bereits eine Stunde vor der Geburt wurden bei der Mutter bakterielle Proben entnommen, von der Haut, aus ihrem Speichel und der Vagina. Unmittelbar nach der Entbindung wurden die Haut, der Speichel und die Nasenschleimhaut des Kindes untersucht, etwas später dann noch der erste Stuhl, das sogenannte Kindspech. Die Proben wurden dann mittels Gensequenzierung analysiert.

Unterschiedliche Besiedlung

Konventionell geborenen Babies waren demnach vor allem von jenen Bakterien besiedelt, die auch im Vaginaltrakt der Mutter gefunden worden waren, wie etwa Laktobazillen. Die Proben der Kaiserschnittbabys wiesen vor allem Bakterien vom Stamm Staphylococcus auf, die typisch für die Mikroflora der Haut sind. Die meisten davon sind zwar harmlos, aber einige davon können auch zu ernsthaften Infektionen führen.

Die Vergleiche zeigten, dass letztere sowohl von der Mutter als auch einer anderen Person stammen könnten – abhängig vermutlich davon, mit wem das Baby nach der Operation den ersten näheren Kontakt hatte. Das kann auch ein Arzt oder der Vater gewesen sein.

Grundlage für bakterielle Besiedlung

Die Ergebnisse könnten den Forschern zufolge erklären, warum Kaiserschnittkinder gesundheitlich oft anfälliger sind; so tritt etwa eine bestimmte bakterielle Hautinfektion in erster Linie nach dieser Geburtsart auf. Die vaginalen Bakterien schützen die Babyhaut unter Umständen davor. Andere Studien hätten auch gezeigt, dass Kaiserschnittgeburten ein höheres Risiko haben, später an Allergien oder Asthma zu erkranken. Das könnte ebenso ein Folge der ersten Mikroflora sein.

Interessanterweise ist die Bakterienbesiedlung bei jedem Neugeborenen an den verschiedenen Körperstellen recht ähnlich, egal auf welche Weise sie geboren wurden. In Zukunft wollen die Forscher daher genau verfolgen, wie sich aus der frühen undifferenzierten Flora die hochdiverse Bakterienlandschaft bei Erwachsenen entwickelt. Die Erstbesiedlung könnte jedenfalls eine wesentliche Grundlage einer widerstandsfähigen Mikroflora sein.

Eva Obermüller, science.ORF.at

Ein Sammler aus Leidenschaft

Am 17. 6. 2010 hatte ich das Glück, einen mir schon seit der Jugend bekannten Bad Kreuzener von einer ganz anderern Seite kennenzulernen. Es ist dies Willi Lindner, Besitzer der Waldschmiede.

Zusammen mit einer Gruppe Radler aus Bad Kreuzen, gedacht als Überraschung, klärte er uns über interessante Details seines Besitzes auf. Seit etwa 1700 ist die Waldschmiede in der Chronik erwähnt. Zuerst war sie eine Hufschmiede. 1902 wurde das Sägewerk eröffnet mit Wasserkraft betrieben und bestehend aus einem sogen. Venezianergatter mit 2 Blättern. Derzeit ist ein Vollgatter in Betrieb. Der Antrieb erfolgte durch Wasserkraft aus dem nahegelegenem Klausbach, anfänglich mittels 2 Wasserräder, seit 1952 mittels 2 Turbinen. Parallel zum Sägewerk betrieb die Familie auch eine Mühle. 1948 wurde das Gebäude aufgestockt und modernisiert. Unter anderem wurde ein für die damalige Zeit moderner “Plansichter” (Mehlsortiergerät) eingebaut. Der Müllereibetrieb wurde 1970 augrund von Auftragsrückgängen eingestellt (die Bauern ließen nicht mehr mahlen, sondern kauften ihr Brot beim Bäcker und diese bezogen das Mehl von den Großmühlen). Willi, der selber noch die Lehre zum Müller gemacht hat, führte uns durch die Mühle und erklärte uns die einzelnen Produktionsschritte der Mehlherstellung. Die Anlage wäre auch jetzt noch in kurzer Zeit wieder betriebsbereit. War hochinteressant! Willi ist aber auch ein Sammler aus Leidenschaft von alten Motoren und Gerätschaften. So finden sich z. B. Traktoren aus den Anfängen daneben alte Standmotore (das älteste Stück ein Benzmotor über 80 Jahre alt!). Alte Motormäher, alte Mopeds und Motorräder, auch eine alte Straßenwalze und ein vom Bundesheer außer Dienst gestellter Pinzgauer.

Das Besondere daran ist aber, dass alle Geräte fein säuberlich in Hallen untergebracht sind, blitzblank geputzt und original lackiert sind. Und darauf legt der Besitzer großen Wert, alle Geräte sind nach Einbau der Starterbatterien und etwas Treibstoff voll funktionsfähig. Aus seinen Erklärungen konnten wir seine Begeisterung für seine Oldtimer heraushören. Einen großen Wunsch, seine Sammlung zu erweitern hätte er noch und zwar einen echten, vom BH. ausgemusterten Panzer. Bisher ist es nicht am Objekt selbst oder am Preis gescheitert, sondern vielmehr an bürokratischen und technischen Hindernissen (Tragkraft der zu überquerenden Brücken bis in seine Halle) gescheitert.

Ich war beeindruckt und fühlte mich für einige Stunden in meine Kindheit und Jugend zurückversetzt, wo ja noch viele der gezeigten Maschinen im alltäglichen Einsatz waren. Ich glaube,man sollte dies einem größerem Publikum (z.B. Schulen, Vereinen..)bekannt machen. Willi Lindner, das weiß ich, würde “seine Sammlung ” auch anderen zeigen. nochmals vielen Dank!

in der Mühle

Radausflug 17.06

Abfahrt 9h bei herrlichem Wetter mit PKW bis Waldschmiede, ab dort mit dem Rad durch die Klaus, dann den Güterweg Hurtner weiter Richtung Oberhörnbach,nachher auf einem Feldweg an Klam vorbei nach Achatzberg, dann bergab nach Saxen. Über Au weiter zur B3, die wir überqueren und über einen Feldweg erreichen wir den Güterweg Froschau nach Baumgartenberg und entlang der südl. Klostermauer weiter zur Strasse Mitterkirchen-Baumgartenberg. Diese verlassen wir wieder nach einigen Metern rechts und über Güterweg Kühofen nach Kirchenstetten weiter zur Naarn. Weiter flussaufwärts, dann über die Neuhofbrücke weiter nach Neuhof und Erreichen des Ziels(` Wirt z. Neuhof`).

Nach einem sehr guten Mittagessen (Surbraten,Kartoffelschmarren, Knödel und Salat zusammen mit einer guten Halbe Bier und einen Kaffee zum Nachtisch) Aufbruch zur Heimfahrt. Der Rückweg ist etwas anders bis zur Neuhof-Brücke wieder über die Naarn Richtung Baumgartenberg und über die B3 nach Untergassolding. Über den Berg nach Sperken schieben wir die Räder (“Wer sein Rad liebt, der schiebt”). Oben eine kurze Rast bei netten Bänken im Schatten und schöner Blick nach Norden ins Mühlviertel.. Abfahrt nach Klam und über den Güterweg Hurtner zurück durch die Klaus zu unseren Pkws in der Waldschmiede.

Insgesamt waren wir 13 Radler der Radlergruppe des SB. Das Wetter war sehr schön, nicht zu heiß, bei der Hinfahrt mäßiger Gegenwind, der uns bei der Rückfahrt wieder zugute kam. Gefahrene km: 40; Zeit ca. 3,5 Stunden(gemächlich)

Radausflug “Zeugen alter Kultur” (15. 06.)

 

Heute , Dienstag 15. 06. machten wir (meine Frau, ich und unser Freund Pepi Buchberger) eine Radwanderung im Raum Mauthausen, St. Florian, Enns. Wir fuhren mit den PKWs nach Mauthausen, von dort starteten wir mit den Rädern. Als Plan diente uns die Beschreibung der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich: Die schönsten Radrundrouten im oberösterreichischen Donautal.

Mauthausen

Von Mauthausen ging es durch den Ort westwärts Richtung Langenstein und Gusen (teilweise auf der Strasse, teilweise an bezeichneten Radwegen, in Mauthausen war viel Strassenverkehr momentan durch die Umleitungen wegen der Hochwasserschutzbauten). In Gusen verläßt der Radweg wieder die Straße, durch den langgezogenen Ort Abwinden geht es dann unter der B3 hindurch Richtung Donau. Wir überquerten die Donau beim Kraftwerk Abwinden/Asten und kamen auf den Kulturradweg.

Weiter gings Richtung Westen vorbei am Hohenlohe Ausee und den Pichlinger See. Aufgrund des trüben Wetters war nirgends Badebetrieb, überall war man mit Aufräumarbeiten nach heftigen Stürmen und Regengüssen der letzten Tage beschäftigt. Die Gegend ist abwechslungsreich und schön zu befahren. Nach dem Camping Platz am Pichlinger See vorbei bogen wir links ab, überquerten die B1 (Zebrastreifen mit Ampel), kurz darauf gings unter der Autobahn durch, dann leichter Anstieg zur kleinen Siedlung Tödling. Beeindruckend die wuchtigen Bauerhäuser (müssen wohl sehr reiche Besitzer sein), an denen die Route vorbeiführt. Nach der Ortschaft Taunleiten erreichten wir die alte Strasse nach St. Florian, wir fuhren bis zur alten Glockengießerei, dann links bis zum Kreisverkehr (leicht mit dem Rad zu passieren), fuhren dan zum Freilichtmuseum Sumerauer-Hof.

Dort machten wir eine kleine Rastpause, besichtigten die ausgestellten alten landwirtschaftlichen Geräte und Maschinen. Eine Führung wäre möglich gewesen, aufgrund des düsteren Himmels und ein paar Regentropfen entschlossen wir uns aber zur Weiterfahrt. Eine Besichtigung des Stftes St. Florian haben wir aus Zeitgründen diesmal bewusst ausgelassen. Weiter gings gut beschildert nach Samesleiten und dann an einer Großbaustelle (Autobahnauffahrt) vorbei Richtung Enns (schöner Blick auf Schloss Tillysburg), unter der A1 durch und auf wenig befahrenen Strassen erreichten wir Enns. Sehr gute Beschilderung in der Stadt führte uns problemlos durch und vorbei an Getreidefeldern kamen wir nach Enghagen und nach einigen Kilometern erreichten wir die Donauradfähre Mauthausen. 2.20€ kostete die Überfuhr nach Mauthausen pro Person mit Rad. Einige Minuten später waren wir wieder bei unseren PKWs, verstauten sie und fuhren zum “Boot”, ein kleine Radlerraststätte in der Nähe vom SPAR, wo wir dann ein kleines Mittagessen und eine Radlerhalbe uns gönnten. Das Wetter hat gehalten, wir wurden nicht nass.Die Streckenlängen war 41,3 km, reine Fahrzeit 3h 15`.