Neue Studie zur gesundheitl. Schädlichkeit von Handymasten

 

07/07/10,08:35, Elsevier

Sendemasten keine Ursache für Krebs bei Kindern

Ob elektromagnetische Felder dem ungeborenen Kind Schaden zufügen können, steht schon länger zur Diskussion. Entwarnung hinsichtlich des Zusammenhangs von frühkindlichen Krebserkrankungen und der Nähe zu Sendemasten geben die Ergebnisse einer Untersuchung, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde.

Die Daten von fast 1400 Kindern im Alter von bis zu fünf Jahren mit Leukämien, Krebserkrankungen des zentrales Nervensystems und Non-Hodgkin-Lymphomen aus der National Cancer Registry in Großbritannien zeigen im Vergleich zu Kindern einer Kontrollgruppe ohne Krebserkrankungen, dass die Nähe des Wohnortes der Mutter zu Sendemasten nicht mit einem erhöhten Krebsrisiko zusammenhängt.

Der Abstand zwischen mütterlichem Wohnort und Sendemast betrug bei Kindern mit Krebserkrankungen durchschnittlich 1107 Meter und 1073 Meter bei Kindern der Kontrollgruppe. Auch hinsichtlich der Stärke der von den Sendemasten ausgehenden elektromagnetischen Felder ergab sich kein Unterschied.

Ein Zusammenhang zwischen frühkindlichen Krebserkrankungen und der mütterlichen Nähe zu Sendemasten während der Schwangerschaft ist somit nicht belegbar.

(Quelle: P Elliot et al.: Mobile phone base stations and early childhood cancers: Case-control study. BMJ 2010;340:c3077)

 Mein Kommentar:

Entfernung von über 1 km ist relativ weit, das wird in Großstädten mit Sicherheit unterschritten. Vielleicht hätte man die Entfernungen genauer unterteilen sollen z.B.: 250, 500, 1000m, vielleicht schauts dann schon anders aus. Ansonsten ist das British Medical Journal eine weltweit sehr anerkannte wissenschaftl. medizin. Fachzeitschrift und die erhobenen Daten werden schon stimmen (Gott sei Dank!).

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