Bergtour auf den 2.-höchsten Gipfel von NÖ

Als „Lohn“ für das abgeschlossene Schuljahr wanderten wir zwei Opas am 30.06.12 bei herrlich schönem Sommerwetter mit unserer Enkeltochter auf den Ötscher (1893 m). Von Lackenhof ging es erst mit dem Sessellift zum Ötscherschutzhaus (1418 m). Von dort folgten wir dem markierten Weg über den Westgrat zum Gipfel. Der Aufstieg führt zuerst über eine Blumenwiese hinauf in die Latschenzone, dann geht es über einige kleine aber unschwere Wandabbrüche zum Westgrat. Der Weg wird dann wieder flacher, erst die letzten Höhenmeter zum Gipfelkreuz sind wieder etwas steiler.

Der Name Ötscher kommt aus dem Slawischen und bedeutet in etwa „Vaterberg“ oder „Väterchen“. Aufgrund seiner isolierten Stellung ist er schon aus über 100 km Entfernung zu sehen. Praktisch jedes Kind bei uns in BK kann ihn als den markanten Berg in unserer sichtbaren Alpenkette richtig benennen. Geologisch gehört das Ötschermassiv zu den Nördlichen Kalkalpen, im Speziellen zu den Ybbstaler Alpen. Als Berg ist er das Wahrzeichen des Mostviertels, sein Gipfel der zweithöchste von Niederösterreich. Von Norden und Süden zeigt er sich als mächtiger Rücken, von Osten eher als elegante Pyramide. Charakteristisch sind die steilen Abbrüche und tiefen Taleinschnitte der Erlauf ( die vorderen und hinteren Tormäuer und die Ötschergräben-auch als „Grand Canyon Österreichs“ bezeichnet). Insgesamt gibt es an die 40 weitere steile „Mäuer“.

Nach ca. 11/2 Stunden Gehzeit waren wir alle am Gipfel, wo wir erst den schönen Rundblick auf die umliegenden Berge und Täler genossen, ehe wir uns die Gipfeljause schmecken ließen.  Unsere Caro entpuppte sich wirklich schon als echter „Wanderprofi“, so dass wir den Abstieg auch wieder problemlos schafften und im Schutzhaus Mittagsrast machen konnten, ehe es mit dem Lift wieder ins Tal ging und wir die Heimfahrt  antreten konnten.

So ging ein erlebnisreicher Tag für jung und alt zu Ende.

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96tscher,

Mit dem Lift zum Schutzhaus
Anstieg zum Gipfel

kurze Rast

"Berg Heil"

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